Mova P50 Pro Ultra – viel Saug‑ und Wischroboter fürs Geld
Mit einem Listenpreis von 899 Euro (Straßenpreis ab ca. 699 Euro) liefert der P50 Pro Ultra 19.000 Pa Saugkraft, KI‑Kamera, LiDAR‑Navigation und eine vollautomatische Basisstation.
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Reinigungsleistung
Tests attestieren dem Roboter gründliches Saugen auf Hartboden, solide Teppichwerte und eine der besten Kantenreinigungen seiner Klasse. Zwei Mopps drehen, werden in der Station mit 75 °C heißem Wasser gewaschen und anschließend 45 °C warm getrocknet, wodurch Schimmel kaum eine Chance hat.
Akkulaufzeit und App
Die 6.400‑mAh‑Batterie schlägt in Praxistests mit 160 Minuten Laufzeit zu Buche; die Mova‑App erstellt zuverlässige Karten, zoniert Räume und lässt 32 Feuchtigkeitsstufen zu.
Schwächen
Navigation
In komplexen Grundrissen fährt der P50 manchmal Umwege oder übersieht dünne Kabel.
Höhe
Mit 10,4 cm passt er nicht unter alle Sofas.
Frontrolle
Einzelne Nutzer melden Quietsch‑ oder Bruchprobleme an der kleinen Frontrolle; Ersatzteile sind jedoch günstig verfügbar.
Standby‑Verbrauch
Die Basis trocknet Mopps mit warmer Luft. Während dieser Phase liegen gemessene Lasten bei rund 80 W; im Ruhezustand bleiben laut Tests einige Watt bestehen – wer sparen will, sollte eine schaltbare Steckdose nutzen.
Preis/Leistung
Verglichen mit Premium‑Geräten von Roborock oder Dreame kostet der P50 Pro Ultra oft nur die Hälfte, bietet aber fast identische Ausstattung. Gerade in größeren Wohnungen spart man durch die langen Laufzeiten Zeit und Wartungsarbeit.
Fazit
Der Mova P50 Pro Ultra räumt gründlich auf, pflegt seine Mopps selbst und verlangt dafür deutlich weniger Geld als viele Top‑Modelle. Wer mit der gelegentlich störrischen Navigation, der etwas hohen Bauform und dem nicht ganz perfekten Front‑Rollendesign leben kann, erhält ein sehr empfehlenswertes Gesamtpaket mit klarem Preis‑Leistungs‑Bonus.